Nachrichten der Schule

Azubis machen sich fit für internationales Umfeld

Erstellt am Freitag, 02. Juli 2021

Die Zusatzqualifikationen Asienkaufmann/-frau und Europakaufmann/-frau unterstützen die heimische Wirtschaft.

Siegen. In einer kleinen Feierstunde erhielten die Absolvent*innen der Zusatzqualifikation Europakaufmann/-frau und Asienkaufmann/-frau am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung ihre Zertifikate. Bardo Nussbickel, der Schulleiter des Berufskollegs, gratulierte den Auszubildenden: „Meine herzlichen Glückwünsche, Sie gehören zu denen, die es trotz Doppelbelastung neben der Berufsausbildung durchgezogen haben.“

Zwei Jahre drückten die Auszubildenden parallel zur Berufsausbildung die Schulbank und erwarben gezielte Sprachkenntnisse, exportbezogenes Fachwissen und Landeskunde. Michelle Dahmen ist zufrieden mit ihrem Abschluss und konnte die Kenntnisse auch schon anwenden: „Die Weiterbildung war sehr hilfreich, da ich in einem exportorientierten Unternehmen arbeite. Es war gut, in den Außenhandel reinzuschauen.“

Seit 2009 bietet das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Abstimmung mit der IHK die Zusatzqualifikationen „Europakaufmann/-frau“ „Asienkaufmann/-frau – Schwerpunkt China“ an, die sich mittlerweile fest etabliert haben. Für die Asienkauffrau Maja Linde eine hilfreiche Ergänzung zur Ausbildung: „Die Themenbereiche haben mir auch in der Ausbildung zur Industriekauffrau geholfen. Die Incoterms kamen in der Abschlussprüfung dran.“

Die Zusatzqualifikationen sind für zahlreiche Unternehmen in der Region von großem Nutzen. Mit einer Exportquote von ca. 50% ist das Siegerland international ausgerichtet, viele heimische Unternehmen haben Produktionsstätten oder Handelspartner im europäischen oder chinesischen Markt. Mit diesen in Siegen entwickelten Zusatzangeboten hat sich das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, seit 2011 als Europaschule ausgezeichnet, ein Alleinstellungsmerkmal in der Region erarbeitet. Die Zusatzausbildungen richten sich an kaufmännische Auszubildende im Bereich der IHK Siegen. Anmeldeformulare für beide Zusatzqualifikationen sind unter www.berufskolleg-wirtschaft.de erhältlich.

Asien 2021

Bildzeile: Gewappnet für den Export. Asien- und Europakaufleute erhielten nach zweijähriger Qualifikation ihre Zeugnisse. (Alle Teilnehmer*innen wurden vorher getestet) Foto: Berufskolleg

Erfolgreiche Abschlüsse am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen

Erstellt am Freitag, 02. Juli 2021

Ein verrücktes Schuljahr mit Einschränkungen im Alltag, vielen Veränderungen im Unterrichtsgeschehen und anderen Herausforderungen geht zu Ende . Wir gratulieren allen Schüler*innen zum erfolgreichen Abschluss und wünschen alles Gute für den weiteren Lebensweg. Bleiben Sie gesund!

 

Wirtschaftsgymnasium (Allgemeine Hochschulreife)

Julia Ackermann (Freudenberg), Mustafa Akyüz (Lennestadt), Elina Arendt (Netphen), Tim Christian Bäumer, Taylan Can (beide Freudenberg), Mark Dehtyarev (Siegen), Tarik Demiro (Scheuerfeld), Tom Epping (Kirchhundem), Rosali Chiara Erdenberger, Tim Fischer (beide Siegen), Albina Gashi (Hilchenbach), Jannik Gellrich (Siegen), Dominik Jung (Wilnsdorf), Herona Kashtanjeva (Netphen), Marika Klein (Siegen), Batuhan Kostik (Netphen), Karolina Kruse (Freudenberg), Hanja Lück (Siegen), Marc Henry Mattuschka (Herdorf), Lilly Reiswich (Siegen), Joshua Torben Zemke (Netphen)

Wirtschaftsgymnasium

 

 

 

 Fachoberschule Klasse 12 (Fachhochschulreife)

Tom-Kevin Dombaj (Siegen), Franziska Grgic (Freudenberg), Denise Hees (Daaden), Jannik Friedrich Hinterthür (Wilnsdorf), Daniel Kling (Hilchenbach), Daniela Kühn (Siegen), Julia Löw (Freudenberg), Django Fernand-Jose Mackfaye (Siegen), Antonio Miraldi (Drolshagen), Olivia Vanessa Nies (Herdorf), Kira Melina Rosellen (Netphen), Johanna von der Groeben (Neunkirchen)

 FOS 12

 

 

 

Fachoberschule Klasse 13 (Allgemeine Hochschulreife)

Oguz Aksit (Hamm/Sieg), Svetlana Ananian (Finnentrop), Anastasia Berg (Siegen), Kaja Marlen Frick (Kreuztal), Chanel Gashi (Siegen), Marius Kevin Heuser (Dillenburg), Enola Litau (Kreuztal), Timo Neugebauer (Siegen), Kevin Scerbakov (Lennestadt), Patrick Scholtz (Siegen), Marc Schulz (Kreuztal), Hanna Schür (Netphen), Farahnaz Sharifi, Louis Sommer (beide Siegen), Lena Trick, Benita Weiß (beide Wilnsdorf), Anna Wunderlich (Netphen)

FOS 13

 

 

 

Zweijährige Berufsfachschule - Höhere Handelsschule (Fachhochschulreife)

Hivay Arslan (Netphen), Jennifer Bat (Hilchenbach), Nelly-Sophie Bätzel (Freudenberg), Hannah Boyle, Jonathan Byś, Wassim Doukkali (alle Siegen), Jonas Feindt (Neunkirchen), Karoline Geis (Kreuztal), Denise Georg (Siegen), Amanuel Tekle Hagos (Lennestadt), Jasmin Hofmann, Enis Kameraj (beide Siegen), Berkay Kaya (Kreuztal), Ljubica Kesic, Mia Klenzmann, Verena Krasniqi, Nico Krayter, Moritz-Jonathan Lepper, Kristina Michel (alle Siegen), Leon-Paul Müller-Späth (Freudenberg), Rukhsana Komel Pehlivanova (Siegen), Jan Pfeifer (Wilnsdorf), Acelya Salih (Neunkirchen), Finn Schmidt (Siegen), Nick Schneider (Wilnsdorf), Lara Stahlschmidt (Neunkirchen), Jia Qi Wang (Hilchenbach), Benjamin-Marcel Yildiz (Wilnsdorf), Fatine Younes (Netphen), Gabriel Zahn (Hilchenbach), Noura Zayed, Rama Zayed (beide Siegen)

 

 

 

Fachschule Wirtschaft (Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in)

Timo Berg, Carl-Albrecht Berger, Luca-Dean Binkley, Christopher Dielmann (alle Siegen), Anna Dömer (Drolshagen), Timo Fischer (Netphen), Dominik Gaebel (Neunkirchen), Annika Graf, Concetta Granafei (beide Siegen), Jan-Philipp Heppner (Burbach), Theresa Jüngst (Netphen), Sebastian Kämpf, Sascha Killet, Marcel Kirsch (alle Siegen), Jan-Claudio Klaas (Hilchenbach), Hannah Krämer (Wilnsdorf), Oliver Löffeld (Neunkirchen), Jennifer Meyer, Jonas Neuser (beide Netphen), Niklas Pries (Burbach), Jasmin Rohleder (Netphen), Michelle Sauer (Wilnsdorf), Marleen Schäffer, Maximilian Schmidt (beide Netphen), Jil-Jana Schönhardt (Kreuztal), Tim Schreiber (Netphen), Marko Smrcek, Lisa Wagener (beide Siegen), als externer Prüfling: Matthias Meinhardt (Hilchenbach)

Praktikum in Valencia

Erstellt am Mittwoch, 30. Juni 2021

Valencia 2021

Aus altem Jeansstoff wird neuer Jeansstoff - kein Müll

Erstellt am Mittwoch, 23. Juni 2021

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen nimmt am Projekt „Blaue Tonne“ teil und sammelt alte Jeanshosen für das Recycling.

Siegen. 8000 Liter Süßwasser werden für die Herstellung eines Kilos Baumwolle verbraucht, im Schnitt fallen 35 kg CO2 für die Produktion einer Jeans an. Das klingt erschreckend bei einer jährlichen Produktionsmenge von 21 Milliarden Tonnen Baumwolle. So beliebt die Nietenhose im Alltag auch ist, die Ökobilanz ist schlecht.

Drei Schüler des Wirtschaftsgymnasiums stellten sich dem Problem und nun können Lehrer*innen und Schüler*innen ihre alten Jeanshosen in der „Blauen Tonne“ entsorgen. Durch das Recyceln werden zwei Drittel des bei der Produktion benötigten Wassers eingespart. Mit dem Projekt „Blaue Tonne“ wollen Leon Stein, Fynn Jeske und Tom Schäfer einen positiven Beitrag für das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit in der Mode stärken und ein deutliches Signal gegen den Trend der „Fast-Fashion“ setzen. „Wir hatten das Thema Textilwirtschaft in Wirtschaftsgeographie und unsere Lehrerin Gerti Gleim hat das angeregt.“

Die Schüler übernahmen die Organisation, gestalteten neben dem Unterricht Infomaterial, die „Blaue Tonne“ spendete das in Niederschelderhütte ansässige Entsorgungsunternehmen Suez. Die individuelle Gestaltung der „Blauen Tonne“ übernahmen die Schüler unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Julian Irlich.

Für Schulleiter Bardo Nussbickel ist das Projekt ein wichtiger Schritt: „Bildung für nachhaltige Entwicklung ist uns ein Herzensanliegen. Wir freuen uns, dass unsere Schüler*innen hier aktiv vorangehen und uns alle für die Themen nachhaltiges Wirtschaften, Recycling, schonender Ressourcenverbrauch nicht nur sensibilisieren, sondern zur Tat aufrufen.“

Die alten Jeanshosen gelangen nun vom heimischen Kleiderschrank in die „Blaue Tonne“, über eine Station im Sauerland zu unseren niederländischen Nachbarn. Dort werden die Hosen recycelt, wieder in den Ressourcenkreislauf zurückgeführt und landen vielleicht als neue Jeanshose im heimischen Kleiderschrank.

BlaueTonne

Bildzeile: Die drei Wirtschaftsgymnasiasten Leon Stein, Tom Schäfer und Fynn Jeske (v. l.) stießen das Projekt „Blaue Tonne“ am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung an.  Foto: Berufskolleg.

Solidarisches Handeln für Europa

Erstellt am Mittwoch, 19. Mai 2021

Europaschule Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung feiert zum zehnten Mal den Europatag.

Siegen. Seit zehn Jahren ist das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen als Europaschule ausgezeichnet. Als bisher einzige Schule im Kreis Siegen-Wittgenstein darf sich das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung seit 2011 mit dem Titel „Europaschule in NRW“ schmücken. Dieses Gütesiegel erhalten Schulen, die ihre Schüler*innen in besonderer Weise auf das Leben und Arbeiten in Europa vorbereiten, etwa durch verstärkten Fremdprachenunterricht, bilingualen Unterricht und durch vielfältige Angebote zum Schüleraustausch oder zur Durchführung von Auslandspraktika.

Eine Rede des damaligen französischen Außenministers Robert Schuman vor über 70 Jahren, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte, gilt als Grundstein der Europäischen Union. Diesen Tag feiern wir heute als Europatag.

Corona hat bei der Planung des diesjährigen Europatages mitgewirkt, herausgekommen war ein Programm mit interessanten Online-Veranstaltungen.

In zwei Planspielen beschäftigten sich die Schüler*innen mit dem Thema Europa. In einem Planspiel von Planpolitik Berlin ging es um Abläufe in

der EU und die Sozialpolitik. Berufsschullehrerin Antje Schneyer führte mit angehenden Verwaltungsfachangestellt*innen das Online-Planspiel „Unionslabor – wir gründen die EU neu“ durch. Die Schüler*innen übernahmen die Rollen von europäischen Staatschefs und simulierten auf spielerische Weise Entscheidungsprozesse innerhalb der EU und lernten, dass viele Entscheidungen nur durch Kompromisse zustande kommen.

Die regionale Schulberatung bot ebenfalls online unter Leitung von Friederike Wille Prävention von Rassismus und Diskriminierung an der Schule an.

Als einziges Präsenzprojekt wurde an der Schule ein Sprayworkshop unter Anleitung des Siegener Künstlers Julian Irlich durchgeführt, in dem die Teilnehmer*innen ihren europabezogenen Ideen freien Lauf lassen konnten.

Programmhighlight war die Podiumsdiskussion mit den Europaabgeordneten Birgit Sippel von der SPD und Dr. Peter Liese von der CDU. Die Abgeordneten erzählten von ihren Arbeitstagen und Sitzungen, die häufig bis in die späten Abendstunden gingen. Thematisch hatten die Schüler*innen viele Fragen und viele Themenbereiche vorbereitet.

 Logo Europawoche 2021 transparent klein

Neben Corona, dem Umgang mit Normen in der Lebensmittelherstellung, Klimaschutz oder Zukunftsproblemen ging es auch um den Umgang mit geflüchteten Menschen. Einig waren sich Sippel und Dr. Liese darin, dass die Europäische Union wertvoll sei. „Europa war mal ein Kontinent des Krieges, das ist er jetzt nicht mehr“, hob Dr. Liese hervor. Uneinig hingegen beim Umgang mit der „Flüchtlingswelle“. Für Sippel lag die Ursache nicht in der Zahl der aufgenommenen Geflüchteten: „Der Grund für diese Krise liegt vor allem im Missmanagement der Staaten.“

Workshop

Auch wenn am Ende der fast zweistündigen Veranstaltung nicht alle Fragen gestellt werden konnten, war es für die Schüler*innen überaus interessant, die Europaabgeordneten einmal „hautnah“ kennenzulernen.Die Durchführung des Europatages wurde durch das Europaministerium NRW finanziell unterstützt. Das Berufskolleg hatte sich mit dem Projekt „Solidarisches Handeln für ein grünes und soziales Europa“ erfolgreich an dem Wettbewerb zur Europawoche 2021 beteiligt und eine Prämie von 2000 Euro erhalten.

 

Workshop II

Bildzeile: Schüler*innen visualisierten ihre Vorstellung zur Nachhaltigkeit in der Europäischen Union in einem Spray-Workshop auf Leinwänden (alle Teilnehmer*innen wurden vorher coronakonform getestet). Fotos: Berufskolleg.

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Bildzeile: In der Podiumsdiskussion mit den Europaparlamentariern Birgit Sippel (SPD) und Dr. Peter Liese (CDU) gab es viele Fragen aber nicht immer Einigkeit. Foto: Berufskolleg.

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